• Schminken
    Damit die Übung so realistisch wie möglich erscheint, werden verschiedene Notfallbilder in der Übung mit eingebaut. So wird alles vom kleinen Kratzer bis hin zur Verbrennung geschminkt. Auch extravagantes ist für uns kein Problem.

  • Darstellen / Mimen
    Mit regelmäßigen Treffen wird das Darstellen verschiedener Notfallbilder geübt, um bei einer Einsatzübung das Verletzungsmuster so realistisch wie möglich darstellen zu können.


  • Beraten und Unterstützen bei Übungsplanungen
    Wir beraten Sie gerne auch bei der Planung einer Übung. Durch unsere langjährige Erfahrung haben wir ein gewisses Repertoire, das Ihnen und dem Übungsteam helfen könnte.


  • Planen von Übungsabläufen
    Durch die Erarbeitung von Checklisten und die konsequente Nutzung geeigneter Planungshilfen können wir kleine und auch große Übungen, bis hin zur Katastrophe, strukturiert planen und durchführen und somit für einen größtmöglichen Übungserfolg sorgen.


  • Entwicklung von Verletzungsmustern mit Bezug auf das jeweilige Szenario
    Passend zum Szenario erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit ausgebildeten Rettungsdienstkräften und Fachpersonal die verschiedenen Verletzungsmustern aus. So wird jede Übung individuell gestaltet.


  • Erstellen von Darsteller- / Mimenanweisungen
    Bei Übungen ist es wichtig, das jeder Mime / Darsteller sich passend zu seinen Verletzungen und zu seiner "Geschichte" den eingesetzten Kräften gegenüber verhält und diesen ermöglicht,ihre Aufgaben abzuarbeiten.

    Deshalb erstellen wir zu jeder Übung Anweisungen, in denen wir genau festlegen wer welche
    Verletzungen hat und wie das Verhalten im Übungsablauf sein soll.

    • Wir achten darauf das die Verteilung der Verletzungsmustern zum Szenario passt
    • auch nicht Verletzte Betroffene (z.B. Angehörige von Verletzten) bekommen von uns Verhaltensregeln
    • Störer, werden von uns gesondert ausgewählt, damit nicht unnötig übertrieben wird
    • nicht jede Mime geht mit einem Politrauma in eine Übung
      • das wäre sehr unrealistisch und für die Einsatzkräfte nicht zu bewältigen


  • Organisation von Darstellergruppen
    Durch unser langjähriges Wirken, haben wir zusammen mit einigen anderen RND und RUD Gruppen und vielen "freien Mimen" ein großes, schlagfertigens Netzwerk gegeründet.

    Im Jahr 2010 hat sich die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen der Realistischen Unfall bzw. Notfalldarstellung aus verschiedenen Hilfsorganisationen immer weiter vernetzt, so dass bei Aufträgen größerer Ordnung ein reger Austausch von Schminkern, Darstellern und Beobachtern stattfindet.

    Durch diese Zusammenarbeit haben wir ein proffessionelles Team zusammen geführt, mit dem auch nicht alltägliche Szenarien zu einem erfolgreichen Übungsabschluss gebracht werden.


  • Koordination von Übungsabläufen
    • Verteilen von Mimen im Schadensfeld passend zu den Verletzungsmustern
    • Beobachten des Übungsszenarios durch Beobachter
    • Einspielen von Events um Übungslagen zu Steuern
    • . . .

      Sicherheit der Mimen / Darsteller:

      Übungen, bei denen Mimen / Darsteller zum Einsatz kommen, müssen immer von Beobachtern begleitet werden, die ausschließlich auf diese aufpassen um im Notfall eingreifen zu können.

  • Dokumentation in Foto und/oder Video
    In unserem Team befinden sich einige Fotografen, die mit ihrer professionellen Ausrüstung, die Übungen als Beobachter begleiten und das Szenario mittels Film- und Fotomaterial festhalten. Durch Film und Fotoaufnahmen können Fehler erkannt und behoben werden.

    Unsere Fotografen:
    • Kai Zaengel - knipsi.com
    • Henrik Maschke - TCGib
    • Rut Wilde
    • Kevin Mayer
    • Jens Jende


  • Übungsbegleitung und Nachbesprechung
    Während der Übung ist besonders auf die Darsteller zu achten, die einem erhöhten Gefahrenpotential ausgesetzt sind. Dafür werden geschulte Beobachter eingesetzt, die bei Bedarf in die Übung einschreiten und diese steuern, um die Sicherheit der eingesetzten Darsteller und auch der Einsatzkräfte nicht weiter zu gefährden.

    Im direkten Anschluss der Übung findet eine kleine Nachbesprechung mit allen eingesetzten Kräften statt, bei der die angenommene Lage erklärt und der Ablauf kurz angerissen wird. So lassen sich mögliche Fehler schnell aufdecken.


  • Anfertigen von Requisiten

    Zur realistischen Darstellung von bestimmten Szenarien, ist der Gebrauch von Requisiten unerlässlich.
    Dazu zählen zum Beispiel Messer bei Schnitt- oder Stichwunden nach einer Messeratacke, Glasscherben
    und Splitter bei Verkehrsunfällen, Gehhilfen bei "alten Betroffenen" oder auch Armbinden beim Darstellen
    von blinden Personen sind bei uns zu im Fundus vorhanden.

    Requisiten, die in unserem Fundus nicht vorhanden sind, werden bei bedarf von uns besorgt oder selber angefertigt.
    In unserem Team sind Kreative, die sich Gedanken um Requisiten zu den verschiedensten Szeanrien machen.

    So kommen viele Verschiedene Requisiten zum Einsatz, wie z.B.

    • die Kettensäge, die einen verunfallten Waldarbeiter darstellt.
    • Metalteile für Pfählungsverletzungen
    • ein Amputat, das eine Verletzung noch realistischer darstellt.
    • Kunstoffknochenteile für offene Brüche.
    • Latexteile für offene Abdominalverletzungen (eigene Herstellung)
    • Blutpumpen für nachblutende Wunden.
    • eine Puppe für Verkehrsunfälle.
    • eine Puppe für Absturz aus größerer Höhe.
    • Brillen, Gehhilfen und Hüte um älter zu erscheinen.
    • alte zerschlissene Kleidung um z.B. einen Obdachlosen darzustellen.
    • Medikamentenbehältnisse um Vorerkrankungen zu verdeutlichen
    • verschiedene Uniformen
      • Feuerwehr,
      • Polizei
      • oder Rettungsdienst
    • . . . und auch Ihre Wünsche werden gerne erfüllt !!!

     

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